Samstag, 27. Februar 2010

BAUMGESICHT - MUSSE NASE BOHREN

RINDEN-
BAUMGESICHT
von Marl I Nordrhein-Westfalen
aus der Serie:
WITZIGE ;O)BAUMGESICHTER


MUSSE 
NASE BOHREN







NASE BOHREN
auch eine Methode
IN SICH ZU GEHEN
und mit etwas Glück dabei noch
ETWAS HERAUS ZU HOLEN...
spruch 2010: © holger hanewacker
 fotos & bearbeitung 2010: © johanna zentgraf


BAUMGESICHT - SCHNIEFPIEPE


SCHNIEFPIEPE
Das BaumGesicht vom Ostseestrand

Schniefpiepe ist ein Luftikuss.
"'ne Mütze setze ich nicht auf! Und überhaupt, warum soll ich denn nicht mit nassen Haaren 'raus? Schon wieder Hände waschen - ach wieso?"
So widersetzt er störrisch sich dem guten Rat all jener, die es besser wissen. Und wie erwartet, Ihr erahnt es schon, erwischt es ihn und er liegt flach. Die Viren hatten leichtes Spiel.


"Hatschiiiiiiiii, Hatschii, Hattschi"
So krank im Bett, 
die Decke bis zum Mund gezogen, 
denkt er jetzt über seinen Leichtsinn nach.




Beim Strandspaziergang zieh dich warm an, da weht 'ne steife Briese.
Gutes Schuhwerk, Kopfbedeckung auf - dann den Schal um und die Jacke zugezippt und zu guter Letzt den Kragen hochgeschlagen...
"Schlechtes Wetter, das gibt es nicht - falsche Kleidung nur..." 
Das ist die Devise.
Gut vermummt kann dir alldann der frische Wind vom Meer um die Nase und die Ohren blasen.


SPAZIERGANG AM OSTSEESTRAND GRÖMITZ
Auch im Winter kann man an der Ostsee 
so viel Schönes hören und sehn.



TANZ
auf der Ostseescholle


Wer dies verpasst, der wundert sich, 
am nächsten Morgen schon,
ist keine Einzige der Eisschollen vom Tag zuvor mehr zu sehn.
Das Meer es wogt und gurgelt leis:
"Der Frühling kommt nun doch."


fotos & text 2010: © johanna zentgraf


BAUMGESICHT - PONY BIANCO


SCHNEEBAUMGESICHT PONY BIANCO

Pony Bianco,
das SchneeBaumGesicht zeigt sich nur für eine kurze Zeit
und zwar im Winter, wenn es schneit.

Ist frischer Schnee gefallen, dann verwandelt sich an der Straße Rand der BaumStumpf in ein Pony mit prachtvoll wallend weißem Haar.

Für einen Tag und manchmal auch für etwas länger, steht er,
der Pony gewordene Stumpf, mit weißem Halfter, RindenGesicht und glitzernd voller Mähne aus Schnee, am Gartenzaun und blinzelt in die kühle grelle Wintersonne.

Ah, wie schön.



Wird es dann wärmer, schmilzt es dahin, das kleine Pferd und aus dem BaumStumpf treiben frische Knospen, die grünen und erneut verwandelt sich der graue Stumpf und trägt alsbald als Haar ganz frisches junges Blattgrün. Mit neuer farbenfroher Tracht begrüßt er so den Frühling. Im Jahreszeitenwechsel dann, ändert der Winter-Pony-Stumpf sie noch ganz oft - die Wandel-BaumGestalt.


fotos & Text 2010: © johanna zentgraf

Montag, 15. Februar 2010

BAUMGESICHT - LIPPE DIE BAUM-EVA


♥ LIPPE 
DIE LIPPSTÄDTER BAUM-EVA 
im Paradies

So anlehnungsbedürftig ist Lippe die Baum-Eva, das Kuschel-BaumGesicht aus NRW. Verträumt schaut sie kurz auf und sieht hindurch durch mich und durch die Linse meiner Fotokamera. Beim Schmusen und küssen überraschte ich das Lippstädter BaumGesichter-Liebespaar, das gerad' im siebten Himmel, im Paradies der BaumGesichter war.



ZITAT - DIE UMFRAGE:
"Das wahre Paradies ist das Paradies, das wir verloren haben."
a) wer hat's gesagt? 
   MARCEL PROUST
sagen: Nina Valeska Witzel & Klaus Dieter Knoll
b) stimmt das? [Begründung]
    NEIN
[jedenfalls nicht so aus dem Zusammenhang gerissen]
sagt: Johanna Zentgraf

BEGRÜNDUNG:
Vertrieben aus dem irdischen Paradies sagt man, wurde das erste Liebespaar Adam und Eva.

Paradiese kann man wohl erschaffen, erhalten kann man sie und kann sie auch zerstören. Betreten und verlassen kann man ein Paradies. Verschwinden kann es, wenn sich die Erde auftut beispielsweise und diesen Ort verschluckt.

Verloren gehen aber, das kann es wahrlich nicht. NEIN, NEIN...
Wie im Pardies kann man sich fühlen, doch haben kann man's nicht das Paradies. Was man nicht hat, kann man auch nicht verlieren.

Ein Paradies, es ist oder es ist nicht.
Das Paradies das ist ein Ort, ein Raum, ein Space
wo Realität der Erwartung entspricht oder diese übertrifft.
Wer davon träumt, verlässt gern mal das irdische und flüchtet sich ins himmelische Paradies.

fotos & text: © 2010 johanna zentgraf
♥ ♥ ♥



Sonntag, 14. Februar 2010

BAUMGESICHTER - HERZEN ZUM VALENTINSTAG


VALENTINSTAG 
am 14. Februar
Tag der Liebenden

3 BAUMGESICHTER - HERZEN
Wo die Natur der Meister ist,
da ist die Vielfalt groß.

HERZ
TEUFEL
VALENTIN










DAS LEIDENSCHAFTLICH BRENNEND HERZ

Entflammt ein Herz
erweckt es ihn, 
den Rindenteufel Valentin.
Er schürt die Glut
und ist erst froh 
wenn Flammen züngeln lichterloh.

Für wen ein Herz schlägt,
und warum es Feuer fing
will es nicht wissen, das Teufelchen Valentin. 

Das leidenschaftlich Feuerwerk
wird es erwidert oder nicht,
bringt Leid nur,
denn im brennend Herz da sitzt
ein Teufelchen mit roten Gesicht.

So manches Herz
ist abgebrannt
bevor der Auserwählte es erkannt'. 



DIE
AUS DEM
HERZEN
SPRICHT
von Herzen kommt ein liebes Wort,
jagt alle traurigen Gedanken fort.











GEFLECKTES
HERZ
trag' das Herz
am rechten Fleck
und hör auf seinen Takt




fotos & text: © johanna zentgraf

Mittwoch, 10. Februar 2010

BAUMGESICHT - WAPITI JO


Im Winterwald auf dem Weißer Stein, einem Berg in Kirchen-Katzenbach/Westerwald fand ich das BaumGesicht eines stolzen weit gereisten Wapiti-Hirsches. 

Wapiti Jo hatte sich, der ewigen Kämpfe mit rivalisierenden Hirschen überdrüssig, von der Herde entfernt und war einzelgängerisch durch die Wälder gezogen. Er hatte sein Rudel und den Yellowstone-Nationalpark verlassen und sich auf die Suche nach Abenteuer und einem friedlichen Ort, wo er ungestörter leben könnte, gemacht.

Getrieben von großem Freiheitsdrang hatte er sich in Gefahr begeben und war verletzt eingefangen worden. Die Menschen hatten ihn gesund gepflegt und er wurde nach Europa verschifft, wo er in einem Zoo seine letzten Lebensjahre verbringen sollte.
   

Solang Wapiti Jo schwach und krank gewesen war, hatte er keine Wahl. Er sammelte seine Kräfte um zu überleben. Genesen rebellierte sein Freiheitssinn gegen das Eingesperrt sein. Mit Geduld wartete er auf eine günstige Gelegenheit zur Flucht und nahm die erste Chance wahr, um zu fliehen.

Wapiti Jo wanderte durchs Unterholz und machte Rast auf Lichtungen. Er ernährte sich im Frühling, Sommer und Herbst von Laub, Gras, Baumfrüchten, Wurzelknollen, wildem Obst und von jungen frischen Zweigspitzen und im Winter auch von Moos und Flechten. Er liebte seine Unabhängigkeit und nahm die damit verbunden Strapazen und Entbehrungen gern auf sich.

Friedvoll fand er auf verschneiter Lichtung seinen letzten Ruheplatz. Schneebedeckt war sein prachtvolles Geweih, als ich sein Abbild fand. Wapiti Jo vom Gelben Stein fand seine Ruh am Weißen Stein. 



fotos & text 2010: © johanna zentgraf