Posts mit dem Label feiertage werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label feiertage werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Samstag, 4. April 2026

FRÖHLICHE OSTERFEIERTAGE 2026



OSTERHASE
TierBaumGestalt
einer Kastanie
Sögel
2022-01-28 fotos: johanna zentgraf



 

Freitag, 18. April 2025

OSTERN 2025

 FROHES FEST



OSTERHASE
TierBaumGestalt eines Olivenbaumes
vom Rosengut in Langerwisch
2025-03-04
fotos und gif: johanna zentgraf


Sonntag, 29. Dezember 2024

WEIHNACHT 2024

Die ZEIT vergeht, 

es bleibt nur die Erinnerung an die Weihnachtsfeiertage 2024




ÜBERRASCHTER WEIHNACHTSMANN mit HUND
Schweinfurt
2024-02-06
fotos und gif: johanna zentgraf



Freitag, 29. März 2024

OSTERN 2024

 
 
HASE - TierBaumGestalt
Birke
Vogelpark Walsrode 
2023-05-07 
foto: johanna zentgraf

Montag, 5. April 2021

OSTERHASE SCHNUPPERNASE

OSTERHASE SCHNUPPERNASE


 

In einer alten Linde, 
hinter knorriger Rinde
versteckt sich Schnuppernase
der arbeitslose Osterhase, 
das niemand ihn schnell finde.


Jahre lang, in der Vergangenheit 
zu jeder Osterzeit
versteckte der fleißige Pinsel-Schwinger 
seine fantasievoll bunt bemalten Eier 
in Wiesen und Wäldern, an den Feldrändern 
und war es zu kalt auch in den Häusern und Schuppen.
Er fühlte sich geliebt 
und seine Arbeit wurde wertgeschätzt.  
 
Seit letztem Jahr jedoch
sitzt Schnuppernase ohne Aufträge zu haus. 
Er denkt sich schöne Muster und 
malt sich eine bessere Zukunft aus.
Die Farben aber kann er sich nicht leisten
auch Eier hat er keine mehr.
Was wird aus seinem schönen Handwerk, aus der Kunst?
Es ist so still geworden.

Das fröhliche Lachen der Kinder
beim Suchen und Finden
vermisst der traurige Hase so sehr. 
Nur die Hühner sie lachen. 
Lachen die ihn aus? 




















 



Die Osterkörbchen bleiben in diesem Jahr leer. 
Hoffentlich wird sich der Osterhase Schnuppernase 
nicht mehr selbst verstecken müssen und 
braucht bald nicht mehr unter Einsamkeit zu leiden. 
Er möchte gern wieder im Freien hoppeln und Freude verbreiten.



Donnerstag, 31. Dezember 2020

FLOCKE & SCHNEEBALL

 

DAS KLEINE RENTIER FLOCKE & DAS HÜNDCHEN SCHNEEBALL
TierBaumGestalten einer Birke im Tempelwald in Borkwalde
 
Flocke, das kleine Rentier wollte so gern den Schlitten des Weihnachtsmannes ziehen,
aber davon konnte er nur träumen.
Für solch eine schwere Arbeit war Flocke noch viel zu klein. 
Er musste erst noch tüchtig wachsen und viel lernen. 
Dann, aber auch nur dann, wenn er alles Nötige dazu tun würde, 
könnte vielleicht sein größter Wunsch einmal in Erfüllung gehen.
Das jedenfalls hatten ihm die erwachsenen Rentiere gesagt. 
Was ich dafür tun kann, werde ich tun - dachte sich der Kleine.
 

Als es Winter wurde und Mutter Renkuh sich einige Tage vor Weihnachten auf ihre alljährliche Schlittenfahrt vorbereitete, 
bat ihr Söhnchen Flocke sie so ausdauernd und inständig: 
"Lass mich bitte nicht allein. 
Nimm mich mit. 
Bitte, bitte...
Flocke wiederholte das Zauberwort so oft, bis er mit seinem Bitten das Herz seiner Mami erweicht hatte.
 
"Gut" sagte sie, aber du versprichst, das du die ganze Zeit brav sein wirst. 
Sie öffnete ihr Säckchen mit dem Sternenstaub, blies etwas Staub auf ihre Nasenspitzen 
und flugs im nächsten Augenblick auch schon wirbelten Rentier-Mama und ihr Söhnchen durch die Lüfte. 
Der Zauber des Sternenstaub-Antriebes ermöglichte es den Rentieren, das sie fliegen konnten. 
Doch nur ganz wenige besondere Rentiere waren im Besitz von Sternenstaub.
Für Flocke war es sein erster Flug. 
"Hui" jauchzte er und "Ui Ui Ui, Hu hu hui, Ohhh, Hoppla, Oh, Oh Weh
Weil Flöckchen so ein Leichtgewicht war, überschlug er sich zu Anfang seiner Flugversuche einige Male. 
Die Mutter erschrak sehr und griff nach Flockes kurzem Geweih und rief ihm zu: "Bleib in meinem Windschatten, sonst gehst du mir noch verloren.
Als Flocke sein Gleichgewicht wieder hatte, ließ die Mutter ihn los und Flocke flog in geringem Abstand immer fein hinter ihr her.
Ihm war ein bisschen schwindelig geworden von der ungewohnten Fortbewegung. 
Erst als das Schwindelgefühl nachgelassen hatte und er den Schrecken überwunden hatte, konnte er seinen Flug und die herrliche Aussicht angstfrei genießen. 
Nun machte es ihm aber richtig großen Spaß. So sehr, das sein Näschen vor Glück rot zu glühen begann. 
Ungestüm plapperte Flocke jetzt ständig los und kommentierte alles was er sah. 
"Sieh nur, schau doch, hast du das gesehen..." rief er der Mutter zu. 
Die Rentierkuh aber trieb zur Eile. Der Weihnachtsmann wartete schon auf sein 12. Rentier. Sie wollte unter keinen Umständen zu spät kommen. 
"Das Nächste Mal fliegen wir früher los, aber jetzt komm, wir haben keine Zeit an den schönen Stellen zu halten. 
Vielleicht stoppen wir auf unserem Rückflug, nach getaner Arbeit an einem Sehnsuchtsort." versprach sie und drängte ihn.
Als die beiden beim Weihnachtsmann ankamen,  waren die 11 anderen Rentiere schon vor den Schlitten gespannt und scharrten bereits ungeduldig mit den Hufen.
"Höchste Zeit" brummte der Weihnachtsmann "Jetzt aber hurtig."
Flocke durfte auf dem hinteren Sitz des Weihnachtsschlittens sitzen. 
Als das Rentier-Gespann mit dem Schlitten des Weihnachtsmannes über die Dächer schwebte, brach auch schon die Nacht herein. 
Flöckchen konnte seine Augen nicht mehr offen halten, so sehr er das auch wollte. 
Der Weihnachtsmann reichte ihm eine flauschige Decke. 
Eingemummelt schlief Flocke bald tief und fest. Er verpasste die vielen Stopps bei den Kindern. 
Als Flocke erwachte, waren alle Geschenke ausgeliefert und ein neuer Tag war angebrochen. Alle, auch der Weihnachtsmann waren weg.
 
Flocke war wieder mit seiner etwas erschöpften Mutter allein. 
Er war sehr traurig, dass er nicht hatte wach bleiben können.  
Mutter Rentier musste sich vor ihrer Heimreise unbedingt noch etwas ausruhen. 
Doch bevor sie sich schlafen legen wollte, hatte sie noch eine Überraschung für ihr kleines trauriges Rentier Flocke. 
Zu diesem Anlass flog sie mit Flocke zu einem Ort im Kiefernwald, der auf ihrem Heimweg lag. 
Die Zwei landeten am Rande des Tempel-Waldes. Flocke war schon sehr gespannt, womit die Mutter ihn im Borkenwald überrasche wollte.



Die Beiden wanderten den verschneiten Waldweg entlang. 
Die Mutter zeigte ihrem Sohn, was für herrliche Kristall-Formen die Schneeflocken hatten, die gerade vom Himmel fielen. 
"Wunderschön" staunte Flocke und dankte seiner Mutter für die Überraschung.
 
Die Mutter aber lachte und freute sich sehr über ihren leicht zu beglückenden Sprössling.
 
"Ich habe noch eine Überraschung für dich." 
sagte die Mutter und zeigte auf eine Birke, die am Wegesrand stand. 
Flocke lief schnell um seine Überraschung zu entdecken.  






Am Fuße der Birke lag ein kleiner Schneeball. 
Als Flocke ihn berührte bellte das winzige weiße Wollbündel und es wedelte mit dem Schwänzchen. 
Es hob sein Köpfchen und zwei Äuglein blinzelten Flocke an. 
"Ein Hündchen, weiß wie Schnee, so süß."
Flocke konnte seine übergroße Freude kaum fassen. 
Wie sehr hatte er sich doch einen Hund als Begleiter gewünscht. 
Er umarmte erst das kleine Hündchen, das er Schneeball nannte und dann liebkoste er seine Mami. 
Bis Sylvester verweilten die Drei im Wald bei der Borkwalder Birke 
und gemeinsam vertrieben sie mit ihrem fröhlichen Gemüt die bösen Geister des vergangenen Jahres.

 

Der Birke im Tempelwald blieb die Begegnung mit Flocke und Schneeball vom 02.01.2020 unvergessen. 

fotos, animationen und text: johanna zentgraf



















 

 

 







 


Freitag, 25. Dezember 2020

BEELITZER WEIHNACHTSWICHTEL

 

DER BEELITZER WEIHNACHTSWICHTEL 
lädt ein in sein Naturtheater
und wünscht allen
Lebewesen eine friedliche und besinnliche Weihnachtszeit
Gesundheit und Hoffnung für eine bessere Zukunft






fotos und animationen:
johanna zentgraf





Sonntag, 5. April 2015

OSTERHÄSCHEN BERTILI



OSTERHÄSCHEN BERTILI
TierBaumGestalt aus Wolfenbüttel / Niedersachsen











"April, April" nisten die Märzenbecher und die Osterglocken schüttelten sich. Eben noch hatte die Sonne geschienen, doch jetzt sah es aus, als wolle die Welt gleich untergehen. 
Graue und schwarze Vorhänge zogen übers Land. Die Einen waren voller Schnee, die Anderen brachten Regen mit sich. Ein überaus launischer Wind, trieb sie voran. Ohn' Unterlass blies der Wind, bis sich Gewässer kräuselten und wellten. Er blies, dass Äste brachen und durch die Lüfte flogen. In Böen bald, fegte er mit solch einer Geschwindigkeit, dass die Bäume zu Tanzen begannen im Wirbelwind. Einige von ihnen, die sich zu toll verbogen, verloren ihr Gleichgewicht und konnten sich nicht mehr aufrecht halten. Sie stürzten um fielen laut krachend zu Boden. Doch nicht nur Bäume entwurzelte der zum Sturm gewordene Wind. Gewaltvoll und unaufhaltsam riss er Schneisen der Verwüstung in die eben noch so friedliche Landschaft. Hatte der Wind sich ausgetobt, dann pustete er wieder ganz sanft und hauchte nur leise, doch so unberechenbar, wie das Wetter im April, so unberechenbar war auch der Wind.


"Der Wutausbruch scheint jetzt vorbei zu sein."
sagte Hase Weißbart, der als Erster aus dem Hasenbau lugte und ein Fleckchen blauen Himmel bemerkte.

"Die Sonne blinzelt auch schon wieder durch die Wolken, was für eine schöne Lichtstimmung, das müsst ihr sehen."
wendete er sich an die Hasen im Bau.
"Hab ich vielleicht eine Angst gehabt."
flüsterte das kleine Häschen Bertili. Mit großen Augen schaute Bertili hinauf zu ihrem Großvater, an dessen Hosenbein sie sich während des Sturmes geklammert hatte. Dort hing sie immer noch und der Großvater strich seinem bibbernden Hasen-Enkelchen behutsam über das Köpfchen.
"Nun ist alles wieder gut."
lachte der Großvater, der zur Seite sprang um den Ausgang frei zu machen für die ins Freie hoppelnden Häschen.
"Du kannst jetzt wieder los lassen. Meine Hosenträger sind ja schon aufgesprungen. Du ziehst mir noch die Hose aus. Immer schwerer wirst Du."
sagte Weißbart zu Bertili und schüttelte sein Bein, das sich inzwischen ganz taub anfühlte.
"Entschuldigung"
hauchte Bertili, machte ein Schnütchen und klimperte mit den Wimpern. Sie löste ihre Umklammerung, glitt am Bein des Opas nach unten, rutschte ab und landete statt auf den Pfötchen auf ihrem Bauch.
"Autsch"
Da lag die kleine Bertili, flach wie ein Läppchen am Boden, aber sie hatte sich nichts getan und rappelte sich schnell wieder auf, doch sie schämte sich für ihr Ungeschick.
"Alles gut, Püppchen?" fragte der Großvater

Bertili nickte.

"Ihr könnt jetzt wieder raus. Geh rasch mit deinen Geschwistern spielen, wer weiß, wie lange die Schönwetterphase anhält. Nutzt die Zeit."
lächelte der alte Hase sanft.

"Ach meine Geschwister, die lachen mich nur wieder aus und nennen mich Angsthäschen, mit denen spiele ich nicht." dachte Bertili.

Als die Hasen-Großmutter den Bau verließ, hoppelte Bertili hinter ihr her. Weil die Kleine nicht auf den Weg sah, sondern nur darauf achtete, ihre Großmutter nicht zu verlieren, stolperte sie über einen der vielen Äste, die nach dem heftigen Sturm überall am Boden verstreut lagen.
Bertili rollte sich im Fallen schon zusammen und purzelte einen kleinen Abhang hinunter, vorbei an ihren Brüdern, die sich vor Schadenfreude lachend krümmten.
Die Schwestern sprangen zu Bertili und fragten:
"Hast du dir wehgetan?"
Erst als sie sahen, das Bertili unverletzt wieder auf ihren vier Pfötchen stand, lachten auch sie:
"Ach du tollpatschiges Angsthäschen du..."
Nur die älteste Schwester lachte nicht. Sie ahnte, wie der Spott ihrer Geschwister Bertili verletzen musste.
"Bertili, ist die Jüngste, von uns."
sagte Dora
"Ihr ward doch schließlich auch mal klein. Habt ihr das vergessen."
Dora umarmte ihr kleines Schwesterlein, zog ein farbiges Tuch aus ihrer Tasche, legte es um Bertilis Hals und band es zu einer schönen Schleife.
"So können wir dich besser sehen. Wir achten auf dich kleine Bertili."






Bertili strahlte vor Glück. Sie hoppelte und sprang ausgelassen zum Bach, wo sich viele zerzauste Frühlingsblumen nach dem Sturm langsam wieder aufrichteten und erholten.
Dort bewunderten gerade die Narzissen ihr Antlitz im himmelblauen, klaren Wasser des Baches und sie verliebten sich in ihr eigenes Spiegelbild. Als sie das Spiegelbild der kleinen Bertili entdeckten, die von ihrer Schwester so hübsch zurecht gemacht worden war, erblassten die eitlen Blumen vor Neid.
Die Veilchen in aller Bescheidenheit tuschelten: "Habt ihr gesehen wie hübsch Bertili heute aussieht?" Die Osterglocken läuteten und selbst die Schneeglöckchen, die schon fast verblüht waren, hoben noch einmal ihre Köpfe um ihrer Bewunderung Ausdruck zu verleihen.
Auf der anderen Seite des Baches saß der kleine Junge Tim, auf einem Baumstamm. Er wollte das wundervolle Licht einfangen und hatte Zeichenblock und Farben im Gepäck. Als er zwischen den ganzen bunten Frühlingsblumen das herausgeputzte Häschen entdeckte, staunte Tim nicht schlecht. Er tauchte seine Pinsel in die Farben und begann Bertili zu malen.
"Ich habe den Osterhasen gesehen"
rief Tim stolz aus und zeigte sein Bild vom Häschen mit Schleife dem Vater, der gekommen war seinen Sohn schnell ins Haus zurück zu holen. Tim hatte gar nicht bemerkt, dass schon wieder schwarze Wolken heran gezogen waren. Noch ehe Vater und Sohn das Haus erreichten, riss ein Windhauch dem Jungen das bunte Zeichenblatt aus der Hand. Tim wollte sein Bild fangen, doch sein Vater wusste die Zeit würde nicht reichen um das Bild unversehrt zurückzuholen und  sagte:
"Nein! Komm schnell..."
Der Vater stemmte sich geduckt gegen den Wind und zog seinen Sohn, dessen Hand er fest hielt, damit er ihm nicht davon laufen konnte ins Haus. Gerade noch rechtzeitig erreichten die Beiden die warme Stube, denn kurz nachdem sie ihre Schuhe ausgezogen hatten hagelte es draußen erbsengroße Körner und im Nachbargarten schlug sogar ein Blitz ein.
"Wie schade um dein schönes Bild." sagte der Vater
"Jetzt konnte ich deinen Osterhasen nur so kurz sehen. Kannst du nicht noch ein Bild von ihm malen?" ermutigte der Vater seinen Jungen. Noch war die Erinnerung an das eben Gesehene frisch und Tim packte den Block und die Farben auf seinen Schreibtisch und er malte für seinen Papa in seinem warmen Zimmer ein neues, noch schöneres Bild vom Osterhäschen mit Schleife.






Auch Bertili und ihre Geschwister hatten es geschafft, sich rechtzeitig vor dem Hagel in Sicherheit zu bringen. Dass sie nicht vom plötzlich einsetzenden Hagel überrascht worden waren, hatten die Hasen der Erfahrung ihres Großvaters zu verdanken. Großvater Weißbart, der wusste wie tückisch im April das Wetter sein kann, er kannte die Vorzeichen, mit denen sich Unwetter ankündigen und hatte die Hasenfamilie rechtzeitig in den Bau zurück getrommelt.

"Aprilwetter - Zeit zum Kuscheln" schmunzelte die Hasenmutter als all ihre Kleinen wieder um sie versammelt waren und während es sich die Hasen in ihrem Bau gemütlich machten, tobte draußen ein mächtiger Gewittersturm.


"Ich bin ein Osterhäschen, hat Tim gesagt. Der Junge hat ein Bild von mir gemalt. Das Bild kam durch die Luft geflogen. Ich konnte das schöne Bild sehen aber leider konnte ich es nicht fangen."
kicherte Bertili und schmiegte sich an ihre große Schwester.

"Tim hatte Recht. Du bist ein Osterhäschen. Morgen besuchen wir die Küken und ich zeige dir, wo die Hühner ihre Eier legen, die wir vor den Osterfeiertagen bemalen." sagte Dora

"Malen mit Pinsel und Farben, wie Tim?" jubelte Bertili
“Ja“ lachte Dora „In der Hasen-Malerwerkstatt stehen viele Eimerchen mit bunten Ostereierfarben. Ich habe schon einen schönen Pinsel für Dich gebunden. Bald malen wir. Das wird dir gefallen."

Der Wind inzwischen hatte Tims Blatt mit der Zeichnung von Bertili weit fort getragen. An einem wulstigen Baumstamm in Wolfenbüttel blieb das Papier hängen. Dem Baum gefiel das Bild vom OsterHasenKind so sehr, das die Rinde des Baumes das Bild in sich aufnahm und  mit viel Liebe ein dreidimensionales RindenHasenKind nachbildete, das Bertili zum Verwechseln ähnlich sah.


Nun mussten selbst die Bäume eingestehen:

"Den Osterhasen gibt es wohl. Wir haben ihn gesehen..."



fotos 2015-03-18 © johanna zentgraf
text  © johanna zentgraf










Dienstag, 25. Dezember 2012

BAUMGESTALT - GRAUER ZAUBERER VOM PAPPELHAIN


WEIHNACHTSZAUBER IN DÜSTERER ZEIT      ********
***
****Graue Nebelschwaden ziehen übers Land - nehmen jede Sicht.

Die erhoffte weiße Weihnacht wird es im flachen Land auch in diesem Jahr nicht geben. Dazu ist es viel zu warm.
Schneien wird es sicher nicht.
Fallen dennoch weiße*Flocken ******
in den höheren Lagen, liegen bleiben diese sicher nicht. **

War es auch vor wenigen Tagen bitter kalt und das Land mit Schnee und Eis bedeckt, taute nun am Heilig Abend selbst die letzte Flocke weg. Jetzt zur Weihnachtszeit, wo beinahe Jeder sich über eine weiße Landschaft freut, blieben dort, wo eben alles weiß noch war nur Matsch und tiefe Pfützen. Von Oben tropft und tropft es und unten weicht der Boden auf.

Die Amsel, der das Wasser schon bis zum Hals steht, fragt nach dem kürzesten Weg zur Arche, doch ob es irgendwo eine Arche gibt, weiß Niemand. Den vorhergesagten nicht eingetroffenen Weltuntergang am 21. Dezember hat sie überlebt. Mit etwas Glück findet sie Unterschlupf in einem Futterhaus mit dichtem Dach.
In dieser grauen, feuchten SchattenWelt hat der Weihnachtsmann seinen Schlitten längst in den Schuppen zurück gestellt. Seine Winterschuhe hat er gegen Gummistiefel ausgetauscht und über seiner roten Kappe und dem Mantel trägt der weißbärtige, schlaue Mann nun ein wasserdichtes Regen-Cape.
Während die Menschen, Alt und Jung, gemütlich bei Kerzenschein um den geschmückten Tannenbaum in hoffentlich beheizten Zimmern sitzen, muss der Weihnachtsmann am 24. Dezember mit seinem Geschenke-Sack von Haus zu Haus flitzen - egal welch ein Wetter es auch ist.
Nur Wenige wissen, ganz allein kann die vielen Besuche unmöglich schaffen. Das muss er ja auch nicht. Hinter‘m Horizont in einer Pappel wartet wie immer unerkannt der graue Zauberer auf den Weihnachtsmann, um an tristen, trüben Heiligabenden gemeinsam mit ihm all die vielen Geschenke zu überbringen.

fotos 2011-04-02 / 2012 & text 2012-12-24: © johanna zentgraf
***
*************
DER 
GRAUE ZAUBERER 
VOM PAPPELHAIN
und auch der Weihnachtsmann die können nicht, wie manche anderen Kapuzen-Träger bei Schlechtwetter einfach ihre Kappen tief ins Gesicht sich zieh'n und nichts tuend ihre Zeit vertrödeln.
Schließlich soll das Weihnachtsfest auch bei Sturm und Regen nicht ins Wasser fallen.

Wer da denkt, haben die Zwei ein Pech,
der Zauberer & der Weihnachtsmann,
bei solchem Wetter mag nicht einmal ein Hund vor's Haus,
der täuscht sich aber sehr.
Ebenso wie das Christkind bringen zur Weihnachtszeit die Beiden viel Freude und das macht sie selber froh, sogar an den trübsten, windigsten und naß-kältesten Tagen.

Gibt es keine weiße Weihnacht und kommt der Weihnachtsmann ohne sein Renntier-Gespann, dann sorgt in der grauen Winterzeit der Zauberer vom Silber-PappelHain für leuchtende Illusionen. Schüttelt er seinen Zauberstab, schon funkelt alles prächtig in goldenem Schnee-Sternen-Staub, die Kerzen gehen an und all die düsteren Gedanken verfliegen geschwind. Er ist ein echtes Weihnachts-BaumGesichter-Kind.

Ihr glaubt mir nicht?
Ihr habt den grauen Zauberer nie geseh'n?
Ich traf ihn in Lienz / in Österreich und habe Euch ein Foto mitgebracht ...

In diesem Sinne EIN FROHES FEST, 
wenn auch das Wetter zu wünschen übrig lässt.

******************
*******
***














Blog BAUMGESICHTER übersetzen

Translate

ADD

Bookmark and Share

Meine Blog-Empfehlungen

Blog BAUMGESICHTER Leser

3. PLATZ beim Besucher-Award Januar 2011

Von AWARDS

Bei der Abstimmung beim

BESUCHER-AWARD

in der Kategorie:

KUNST - LITERATUR

(mit insgesamt 9 Homepages)

im Januar 2011

beteiligten sich 2.840 Besucher.


Für den Blog

BAUMGESICHTER I TREEFACES

gaben insgesamt 544 Teilnehmer

ihre Stimme ab.

Ich hoffe,

dass nun niemand sprachlos ist

und möchte allen danken,

die so fleißig mitgestimmt haben.


Dakini der BaumWesen

Johanna Zentgraf