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Freitag, 7. April 2023

ICH WILL KEIN OSTERHASE SEIN


HÄSCHEN 

TierBaumGestalt 
einer Eiche 
im Baumkronenpfad Hainich  






fotos 2022-07-19: johanna zentgraf



Samstag, 5. Mai 2018

TOD & TEUFEL


TOD & TEUFEL

Wo Terror wütet, dort verbünden sich die fürchterlichsten Mächte der Finsternis.
Die Angst sie nagt das Fleisch von Knochen ab und saugt das Mark.

Verbrüdern Tod und Teufel sich,
spritzt sehr viel Blut. Sie feiern die abscheulichsten Rituale.
Dort wo der dunkle Adern-Saft den Boden tränkt gedeihen
Furcht, Hass, Rache und unbändige Wut besonders gut.
Die Saat geht auf. Das Böse es nimmt seinen Lauf.

Der Teufel verleiht dem Tod die Macht
das Rad des Lebens anzuhalten, ist es auch noch lang nicht an der Zeit.
Gemeinsam schlagen die Verbündeten wahllos und ohne Gnade zu
und sie berauschen sich mit perverser Lust an Zerstörung und Gewalt.
Es gibt das Böse, gebt nur Acht damit es nicht triumphiert.


TOD & TEUFEL BaumGesichter einer sterbenden Eiche im Tiergarten Hannover foto 2012-12-06 & text: © johanna zentgraf

Sonntag, 29. November 2015

DIE MARIONETTE EICHENBLATT


MARIONETTE EICHENBLATT

Ein Eichenblatt: kein Er und keine Sie - ein Es 
Es wollte immer nur spielen und nie erwachsen werden. 
Kaum war es frisch aus der Knospe gerollt, hellgrün und ganz zart noch, da zeigte sich schon, dass dieses eine kleine Blatt sich irgendwie zu unterschieden schien von all den anderen Blättern des Eichenbaums. Es plapperte den lieben langen Tag, schnitt Fratzen, zog Grimassen und ahmte Tiere nach.  Nicht einen Moment konnte es ruhig halten, es flatterte und zappelte unentwegt. Bis in den späten Abend hinein hampelte das Blatt und machte seine Witze.
Der Mond sogar hat manche Nacht sich über das lustige Blatt krumm gelacht.

Der Eichenbaum an dem der grüne Zappelphilipp hing 
fürchte, dass der Blattstiel das wilde Blatt bald nicht mehr lange halten können würde. Um den kleinen verrückten Künstler nicht zu verlieren, bildete der Baum lange Fäden, die das Blatt an seinen Spitzen fixierten. So wurde hoch oben am Eichenast das Eichenblatt zur Marionette.
Ab und an, durch all zu übermütiges Gestikulieren, kam es vor, das sich die Fäden des Blattes verwirrten. Wenn die Marionette gelegentlich Kopf stand, verknoteten sich ihre Stricke ab und an schon einmal. Obwohl das MarionettenBlatt wusste, dass die Fäden nötig waren, damit es nicht vom Baume fiele, verwünschte es seine Gebinde oft und träumte davon einmal losgelöst sein zu können.
Es zog am liebsten selbst an seinen Fäden, wünschte sich ein Rückrat und hätte all zu gern Flügel.
Der Wind, der ein guter Freund vieler Blätter ist, hatte von allen Blättern die EichenblattMarionette besonders in sein Herz geschlossen. Wenn sich das Blatt wieder einmal in seinen Fäden verfangen hatte, blies der Wind vorsichtig bis die Verwirrungen sich wieder lösten. Beim Knoten lösen kamen der Marionette die Meisen zu Hilfe. Allein war das unterhaltsame Eichenblatt nie.
Hing es auch manchmal noch so schief in den Seilen, seine Texte trug das MarionettenBlatt, in jeder noch so abenteuerlichen Situation, stets vor mit großer Leidenschaft. Spielen und Geschichten erzählen, das war eben sein Ding, das war sein Lebenselixier.


Im Laufe der Zeit wurde das Spiel des Marionetten-Blattes immer einfallsreicher und farbenfroher.
Im Sommer nahm es manches Mal sogar eine glitzernde Lichtgestalt an.
Im Herbst trug es die kunterbuntesten Kostüme. 

Mit seinen phantasievollen Darbietungen zog die EichenBlattMarionette viele aufmerksame Naturgeschöpfe in ihren Bann. Sie schenkte Abwechslung und Freude und wurde mit Lachen und Beifall belohnt. 
Bewundernswert, so viel Energie, Lebensfreude und Humor von einem kleinen Blatt.

War die Marionette auch ihr ganzes Leben lang kindlich geblieben, so kam doch auch für sie der Moment, sich dem Naturgesetz des Werden und Vergehens zu stellen.
Im späten Herbst, die meisten Blätter waren längst von den Bäumen gefallen, hing die Marionette 
Saft- und Kraftlos nur noch an zwei Fäden hoch oben im Geäst. Zusehends verblasste das MarionettenBlatt. Beinahe durchsichtig-geisterhaft wurde das Blatt als die ersten Schneeflocken fielen. Es war kaum wider zuerkennen. Sanfter wurde es und seine Stimme wurde immer melodiöser. Seine Texte hauchte es nur noch.
Lange hielt das Blatt sich krampfhaft fest an seinen letzten dünn und brüchig gewordenen Fäden. Zu sehr fürchtete es einen schnellen Sturz und eine unsanfte Landung. Der Boden unter ihm war schon eisig kalt und hart gefroren.
Der Herbstwind sprach der Marionette Mut zu und versprach ihr einen wundervollen Segelflug. Nur los lassen müsste das Blatt schon selbst. Er würde seinen Blatt-Freund gewiss nicht im Stich lassen und würde die Marionette begleiten bei deren Übergang in deren neue Existenz.

Als der nächste Herbststurm die Eichenblatt-Marionette streifte, rissen die Seile der Marionette und tapfer ließ das Blatt los. Im Bewusstsein, dass das Ende seines Blatt seins einen neuen Anfang mit sich bringen würde, tanzte das Blatt berauscht auf den Schwingen des Windes aber dieses Mal gänzlich frei und ungebunden.
Das leicht gewordene Blatt wirbelte lang durch die Lüfte und sang leise mit dem Wind bevor es sanft auf dem Boden ankam, wo es in einem Bett aus frischen Schneeflocken versank. 
Die Marionette atmete tief. Sie war bereit zur immerwährenden Verwandlung. Sie küsste den Boden und befruchtete die Erde.


Donnerstag, 25. November 2010

BAUMGESICHT - HIRSCHDÄMON GIERSCHLUND


HIRSCHDÄMON GIERSCHLUND
Das Baumgesicht des 1000jährigen Eichentorso
am Schwielowsee in Ferch / Brandenburg

In einer Zeit, als die Gierigen und geizig Geilen in ihrer unermesslichen Ausbeutermanier die Ressourcen ihrer Umwelt schneller aufbrauchten, als diese nachwachsen konnten, gewannen die Dämonen der Finsternis zunehmend an Macht. Nicht zu glauben, wo sie überall insgeheim ihr Unwesen trieben. Zu Anfang nahm sie kaum jemand wahr. 

Erst als die Sensationslust all die anderen Lüste übertraf, waren die Dämonen ständig in den Schlagzeilen, und nach und nach bemerkten nur noch Diejenigen, die nicht so leicht zu täuschen oder zu manipulieren waren, dass die platten grölenden Parolen der düsteren Gesellen zu verbreiteten Schlagworten wurden und bald machtvoll genug geworden waren um das Denken und Handeln Vieler stark zu beeinflussen. Die Wenigen, die die dämonische Verderbtheit aufzudecken gesucht hatten und vor den Gefahren eines unverantwortlichen Denkens und Handels gewarnt hatten, wurden kaum erhört. Lauthals wurden ihre Argumente übertönt.


NUR SELTEN SCHREIT DIE VERNUNFT

Im rauschenden Lärm, den die ständig anwachsende Industrialisierung mit sich gebracht hatte, begannen die Sinne der Menschen zu verkümmern. Feinfühligkeit blieb auf der Strecke im wilden Gerangel um eine Position, die es ermöglichen sollte, zu leben oder wenigstens zu überleben. Alle rannten dem schnödesten aller Mammons dem Geld hinterher, das sich als Hauptzahlungsmittel durchgesetzt hatte. Für alles, was man benötigte oder vermeintlich brauchte, musste man mit dieser Währung zahlen. Jedwedes hatte plötzlich einen Preis, der oft nicht einmal in einem realen Verhältnis zum Warenwert stand und der je nach Nachfrage meist auch noch fortwährend stieg. Selbst das Wasser - der Quell allen irdischen Lebens, das allen Lebewesen frei zur Verfügung gestanden hatte, wurde zur Handelsware, wurde in Flaschen gefüllt und kreuz und quer durch die Lande transportiert und das kostete. Das kostete … und nicht nur Geld. Es gab schon besorgte Befürchtungen, dass eines Tages auch die Luft - zum Atmen in Tüten gefüllt werden könnte und nur noch gegen Geld zu erwerben sein würde. Was für eine Prognose. Wie furchtbar würde solch eine Zukunft sein.

Wer Geld besaß, der suchte dieses ständig zu vermehren. Den Reichen schien die Armut derer, die wenig oder keinen Besitz hatten, kaum zu scheren. Teilen, Fairness und Freundlichkeit waren längst aus der Mode, waren völlig „out“, stattdessen waren Korruption, Skrupellosigkeit, Missgunst, Mobbing und Geiz jetzt „in“.

Das Schlimmste aber war, das die meisten Menschen das alles so hinnahmen und aus Bequemlichkeit die Eigenverantwortung gern abgaben und eine Fernbestimmung akzeptierten. Unter dem steigenden Druck der Anpassung und der Furcht in Armut geraten zu können gaben die Menschen viele ihrer Werte und Tugenden auf. Sie krümmten sich und sie buckelten, für dies und das, für lauter Dinge, die sie wenn überhaupt nur kurzzeitig glücklich machten. Dinge die sie meist in Abhängigkeiten trieben, in denen sie dann hängen blieben. 
Haben, haben – mehr und mehr… Die Frage nach dem Sein, stellte kaum noch ein Mensch, denn die Menschheit war verblendet vom Schein und den falschen Verheißungen.

Es war eine Zeit voller Ungeduld. Das „Gut – Ding“ Weile haben will, wurde gänzlich außer Acht gelassen. Weil vermeintlich zu teuer, wurden immer seltener der eigentlich nötige Einsatz und die Zeit aufgebracht, für eine gute Qualität und zukunftsorientierte Herstellung von Produkten. Alles sollte schnell gehen. Im Schnäppchenrausch wurde alles billig und billiger. Billig im wahren Sinne des Wortes – alles hatte immer weniger Wert. Kaum Jemand wollte noch einen angemessenen Preis zahlen und sie merkten nicht, dass dann auch bald nichts und niemand mehr angemessen bezahlt werden können würde. 







Diejenigen die den Schlund nicht voll genug bekamen, nahmen alles, was sie kriegen konnten und das so schnell es nur eben ging. Sie beachteten nicht, welche Auswirkungen ihre Gier haben würde. 


DIE GIER FRAGT NICHT NACH MORGEN

Mit aufwendigsten Werbe-Kampagnen wurde Bedürfnisse geweckt, für lauter Zeug, das niemand wirklich braucht, doch alle haben wollen, weil der Nachbar es auch hat oder aus ähnlich kuriosen Gründen. 

Erst als der Müll sich vor der eignen Haustür stapelte, dachten die Menschen darüber nach, wie sie ihn los werden könnten.

„Bring doch mal den Müll hinunter.“ 
„Wie??? Von der Erde???“
„Ach das geht ja nicht!“

So luden sie den Müll vor fremden Türen ab, was ständig mächtig Ärger gab und keine Lösung war. Doch produziert wurde fleißig weiter. Solang damit Geld zu machen war, war fast jedes Mittel recht bis hin zum Etikettenschwindel.

Fast unbemerkt in der Flut unübersichtlicher Informationen wurde den Menschen zu spät bewusst: 
  • Das hochangesehene Verbrecher die Gewässer leer fischten, noch bevor die Fische genug Zeit zur Vermehrung oder Aufzucht ihrer Nachkommen gehabt hatten. 
  • Das Wälder gerodet und nicht schnell genug nachgepflanzt wurden, um ein ökologisches Gleichgewicht halten. 
  • Das Lebens- oder Futtermittel eingestampft und vernichtet wurden, während anderer Orts die Menschen hungerten, nur aus dem frevelhaften Grund um die Preise zu halten. 
Unter manchem Deckmantel verbargen sich so viele folgenschwere Fehler, das es immer komplizierter wurde die Ursachen zu erkennen. 
Die Dämonen der Verwirrung klatschten in die Hände.
Die Dummheit hatte Hochkonjunktur und darum wundert es nicht, dass die Ausgaben für Kinder, für Bildung und Wissenschaft ständig gekürzt wurden.
Der klare Menschenverstand war eingetrübt. 
Unsicherheit und Zukunftsangst hatten sich breit gemacht.

Erschrocken sah die altersschwache Eiche zu, wie an Ästen gesägt wurde, auf denen man gerade noch gesessen hatte. 
Sie hatte so viel schon gesehen in den letzten 1000 Jahren, die sie am schönen Schwielowsee in Brandenburg gestanden hatte. Oft hatte sie Blätter schüttelnd über Ereignisse gegrübelt, die sie nicht verstehen konnte. 


In ihrem hohen Alter waren ihr nur noch wenige Blätter geblieben. Gebrechlich und bitter war sie geworden. Ein gefräßiger Dämon war in ihren geschundenen Stamm eingezogen. Sie hatte nicht mehr die Kraft besessen, sich gegen diesen Dämon in Hirschgestalt zu wehren. Wo die Eiche früher eine herrliche Krone gehabt hatte, beherrschte jetzt der Dämon den Eichentorso. Die Kopflose trug nun den Hirschdämonenschädel statt ihres Eichenhauptes. Der Schlund des Dämons war riesig und er verschlang einfach alles.


Kaum hatte der röhrende Dämon von der alten Eiche Besitz ergriffen, beraubte er die Eiche um deren Verstand. Mit dem Dämon hatten auch andere Parasiten Einzug in die Eiche gehalten. Gleichnishaft schritten Fäulnis und Verfall schnell voran. Die Menschen trennten die Äste und Teile des hohlen Stammes, die morsch und von Würmern durchlöchert waren, vom Eichenstamm.












DIE ZEICHEN DER 1000jährigen EICHE 
aus Ferch in Brandenburg

Mit letzter Kraft versuchte die alte Eiche Zeichen zu setzten, solang sie noch bei klarem Verstand gewesen war.
Ich entdeckte am Boden liegend in einer Baumscheibe der beschnittenen Eiche drei wurmgezeichnete BaumGesichter die ausdrucksstark protestierten gegen die dämonische Vorherrschaft.


„AUWEIH“ klagte eines dieser Gesichter 
und voller Ekel vor der maßlosen Gier der Dämonen machte ein zweites Gesicht „BÄ“
Das Dritte der WurmStrichGesichter sagte: „NÖ“ und meinte „NEIN“.


DER AUFSCHREI
Das dramatischste der Zeichen, das die Eiche gab, als sie noch wachen Sinnes war, entdeckte ich am Fuße der Veteranin. In einer der abgetrennten Baumscheiben der 1000jährigen Eiche erkannte ich den Aufschrei eines Babys. 


Sollten es nicht unsere Kinder einmal besser haben als wir? Wie soll das gehen, wenn die Menschheit verlernt hat, was wirklich wichtig ist.

„Haltet doch einmal kurz inne und überdenkt euer Handeln, lasst euch nicht von den Dämonen in die Irre führen. Bemerkt ihr denn nicht, der dämonische Mammon hat so viel Unheil schon gebracht. 

Die Urgroßväter sind im Krieg gefallen. 
Die Großmütter habt ihr verkauft, 
doch hört der Mammon längst nicht auf. 
Der Müll quillt aus den Ohren ihm. 
Er spuckt und speit. 
Er greift nach eurer Würde – verteidigt sie! 
Dämonen lauern überall. Sie reißen ihre Kernkraft-Mäuler auf. Gebt ihr nicht Acht, dann fressen sie bald eure Kinder auf.“ 

Der Aufschrei schallt weit übern See, 
Kein Echo gibt es. Er verhallt.

Und während die Menschheit ihre Dämonen hätschelt und schützt, schließen diese schon Wetten ab. Sie spielen ihr falsches Spiel und wetten darum, wann sich die Menschen endlich selbst ausgerottet haben.

Du arme alte Mutter Eiche aus Ferch ich danke Dir für Deine weisenden Zeichen. Ich sah sie und ich deutete sie und mache meine Mitmenschen aufmerksam. Wohl wissend das nur Wenige die Sprache der altehrwürdigen Bäume verstehen.

Dein Dämon hat ein charakteristisches, ein böses Gesicht. Du zeigst ihn uns. Nicht viele dieser Art sind so leicht zu erkennen. Doch gerade ihre Entlarvung ist zwingend nötig, bevor sich die ausgekochten Verführer etablieren und ihre Umgebung verblenden und verstahlen. 
Um unserer Kinder und unserer Kindes Kinder Willen hoffe ich, die Menschen hören auf Dich, Du weiser uralter Baum, und halten nach deinem Rat die zerstörerischen Dämonen im Zaum, damit diese nicht mächtiger werden und andere Lebewesen  knechten.

fotos & Text 2010: © johanna zentgraf




Samstag, 29. August 2009

BAUMGESICHT - HOHLER GEIST SCHNARCHNASE

DIE 1000JÄHRIGE
STIELEICHE
(Quercus robur)
im Altenburger Land in Thüringen,
dereinst im 18. Jahrhundert vom Rittergutsbesitzer und geheimen Rat und Minister des Herzogtums Sachsen-Gotha-Altenburg, Hans Wilhelm von Thümmel (1744-1824), gekaufte Eiche, in deren Wurzelgruft der Eigentümer seine letzte Ruhe fand, 
wollte ich unbedingt sehen.



Im August 2009 machten wir einen Abstecher in das kleine Thüringer Dorf Nöbdenitz. An einem heißen Hochsommertag saß ich dann im Schatten des unglaublich alten Baumes und verspürte eine Kraft, die Zeiten überdauerte. Der Stamm der 1000jährigen Eiche war inzwischen hohl und die Rinde wulstig und zerfurcht. Mächtige Eisenbänder hielten den Baumstamm zusammen. Die Zweige aber trugen viele Eicheln und frische kräftig grüne Blätter.



DAS BAUMGESICHT
der 1000jährigen Eiche
HOHLER GEIST
SCHNARCHNASE
schlummerte,
doch mit einem weit geöffnetem Auge wachte er Jahr um Jahr. Sein aufgerissener zahnloser Mund verbarg in seiner Tiefe unzählige Geschichten aus vergangenen Zeiten, die nur hört, wer dem Medienrummel entfliehen und barfuß über Wiesen und Felder, durch Bäche und Wälder laufen kann.



autorin:     © johanna zentgraf
fotos 2009: © johanna zentgraf 



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dass nun niemand sprachlos ist

und möchte allen danken,

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Dakini der BaumWesen

Johanna Zentgraf